Das Projekt

Die Biologischen Stationen im Rheinland sind auf der Suche nach alten, vom Aussterben bedrohten Obstsorten des Rheinlandes, um diese dauerhaft zu sichern. Die Naturschutzstation Haus Wildenrath, unterstützt vom Landschaftsverband Rheinland (LVR), baut seit 2009 mit diesen Sorten den 1. Rheinischen Obstsortengarten auf. In den kommenden Jahren sollen 400 bis 500 Obstsorten und etwa 1000 Bäume auf Streuobstwiesen, an Spalieren, in Obstalleen oder im Anzuchtgarten ihren Platz bekommen. Der Rheinische Obstsortengarten ist aber nicht allein ein Archiv der genetischen Sortenvielfalt, aus dem wir auch in Zukunft werden schöpfen können. Da die wenigen verbliebenen Streuobstwiesen mit alten Obstsorten überwiegend im privaten Besitz sind, wird dieses Thema im Projektgebiet für interessierte Menschen jeden Alters erlebbar gemacht. Mit einem Obstwiesen-Rundweg, regelmäßigen Ausstellungen, Versaftungsaktionen und Festen sind alle Menschen zum Erlebnis Obstwiese und Sortenvielfalt bei Haus Wildenrath eingeladen.

Um für dieses langfristige NABU-Projekt auch einen langen Atem zu haben für Ausbau, Pflege und Erhaltung, wurde parallel die NABU-Stiftung Rheinischer Obstsortengarten gegründet. Unter dem Dach der NABU-Stiftung Naturerbe NRW sorgt sie für den Aufbau eines projektbezogenen Finanztopfes, aus dessen Erträgen die Maßnahmen auch in ferner Zukunft mitfinanziert werden können. Für die notwendigen Zustiftungen sorgen Obstsortenpaten, die für einmalig 1000,- Euro die Patenschaft für „ihre“ alte rheinische Obstsorte übernehmen.

Helfen und Stiften

Projektidee Rheinischer Obstsortengarten (pdf)


Die Kommentarfunktion ist geschlossen.